Silke B. und Andreas H. aus Hamburg
Apr 29, 2025
Trekking zum Everest Basecamp & Kala Pattar - 5545 m
In der Zeit vom 14.02. bis 06.03.2011 waren wir für ein Lodge-Trekking zum Everest Basiscamp mit Gipfelmöglichkeit Kala Pattar 5545 m in Nepal.
Als "Hobbybergsteiger" war dies für uns die bisher größte Herausforderung, insbesondere wegen der Höhe. Um uns bestmöglich auf diese Reise vorzubereiten, informierten wir uns bei einer Veranstaltung über das Thema Höhenkrankheit. Hier hörten wir zum ersten Mal von der Möglichkeit, vorab in den eigenen vier Wänden ein Höhentraining durchzuführen.
Wir überlegten nicht lange und entschieden uns für diese effektive und gezielte Vorbereitung auf die Reise. Anhand unseres Tourenplanes erstellte M. Goebel einen speziellen Trainingsplan für uns und stellte Höhengenerator und Zelt zur Verfügung. Für Menschen mit langen Arbeitstagen eine wirklich gute Lösung. Die Atemübungen konnten bequem vor dem Fernseher oder auf dem Cross-Trainer absolviert werden und der Rest wird sozusagen im Schlaf erledigt.
Mit dem Gefühl, auf die Höhe gut vorbereitet zu sein, ging es dann endlich nach Nepal. Am 5. Tag in Namche Bazar auf 3450 m Höhe ging es uns gesundheitlich noch sehr gut. Auch in den darauffolgenden Tagen hatten wir wegen der Höhe keinerlei gesundheitlichen Probleme oder Kopfschmerzen. Diese stellten sich leider bei einem aus unserer Gruppe sehr massiv ein. Er musste die Reise bei einer Höhe von ca. 4000 m abbrechen und bis zu unserer Rückkehr dort warten. Bei über 5000 m haben sich dann auch bei den anderen Teilnehmern mehr oder weniger starke Kopfschmerzen eingestellt, die aber mit Tabletten und/oder ausreichend Getränke wieder in den Griff zu kriegen waren. Wir waren daher froh, das Höhentraining absolviert zu haben.
Die nächste Reise nach Nepal ist bereits in Planung und wir werden auf jeden Fall wieder das Höhentraining absolvieren. Aus unserer Sicht eine sinnvolle Investition, denn die Reise kann bei Höhenproblemen sehr schnell beendet sein. Unser Sherpa fragte täglich unseren Gesundheitszustand ab und beobachtete seine Schäfchen alle sehr genau. Silke sollte einen Tag vor dem Gipfel mit Verdacht auf Höhenkrankheit absteigen. Während der ersten Tage bekam sie leider eine sehr starke Erkältung mit Fieber, Magen-, Darmproblemen und konnte daher kaum etwas essen. Dank unseres Pulsoximeters, der bei ihr einen relativ hohen Sauerstoffanteil im Blut auswies, konnten wir den Verdacht ausräumen. Wir berichteten von dem Höhentraining, konnten damit unseren Sherpa überzeugen, und den Kala Pattar erfolgreich besteigen.
Silke und Andreas