Bergsteiger-Insiderwissen:
Oct 30, 2025
Wie Profis mit Höhentraining ihre Touren vorbereiten
Erfolgreich auf den Gipfel – Vorbereitung ist alles
Ob Matterhorn, Aconcagua oder Mount Everest: Erfolgreiche Bergsteiger haben eines gemeinsam – sie überlassen ihre Vorbereitung nicht dem Zufall. Neben Ausrüstung, Technik und Mentaltraining spielt gezieltes Höhentraining eine zentrale Rolle. Denn der Körper muss lernen, mit dem Sauerstoffmangel in großen Höhen umzugehen. Hier erfährst Du, wie Profi-Alpinisten, Expeditionsleiter und Extrembergsteiger simuliertes Höhentraining nutzen, um sicherer, schneller und erfolgreicher auf den Gipfel zu kommen.
Warum Höhentraining für Profis unverzichtbar ist
Risiko Höhenkrankheit minimieren
Selbst topfite Sportler sind nicht immun gegen Höhenkrankheit. Gerade ambitionierte Touren mit schneller Höhenzunahme (z. B. Trekking auf den Kilimandscharo oder 6000er mit kurzem Zeitfenster) bergen hohe Risiken. Profis reduzieren dieses Risiko durch Vorakklimatisation Zuhause – mit simulierten Schlafhöhen, Intervalltraining und individueller Anpassung der Höhenstufen.
Zeit effizient nutzen
Viele Expeditionsteilnehmer haben nur begrenzte Zeit vor Ort. Durch Höhentraining in den Wochen vor der Abreise sparen Profis am Berg wertvolle Akklimatisationszeit und können früher starten. Studien zeigen: 10-14 Tage Höhentraining können mehrere Tage vor Ort ersetzen.
Leistungsfähigkeit steigern
Höhentraining fördert die Bildung roter Blutkörperchen, verbessert den Sauerstofftransport und steigert die VO2max. Das bedeutet: Mehr Ausdauer, weniger Erschöpfung, schnellere Regeneration. Für Gipfelattacken unter hoher Belastung ist das ein entscheidender Vorteil.
Die Höhentrainings-Strategien der Profis
1. Sleep High mit dem Kopfzelt 6000/2
Viele Alpinisten setzen auf das Schlafen in simulierter Höhe über mehrere Wochen hinweg. Besonders beliebt ist das Kopfzelt 6000/2: platzsparend, schnell aufgestellt und ideal für Schlafhöhen bis 6.500 m. Profis kombinieren dies oft mit dem Higher Peaks Superior Generator, der eine präzise Höhenregulierung ermöglicht.
2. IHT-Einheiten zur Vorbereitung der Belastung
Neben dem Schlaftraining nutzen viele Bergsportler Intermittierendes Hypoxie-Training (IHT). In 30–60-minütigen Einheiten mit wechselnder Sauerstoffkonzentration wird das Atemsystem aktiviert, die Muskulatur stimuliert und der Kreislauf trainiert. Besonders effektiv in Kombination mit dem Pulsoximeter zur Kontrolle.
3. Monitoring und Anpassung
Professionelles Höhentraining beinhaltet auch das Monitoring der Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz und subjektiven Belastung. So lässt sich das Training individuell steuern – wie im Leistungssport üblich.
Praxisbeispiel: So bereitet sich ein Expeditionsleiter vor
"Vor meiner Himalaya-Expedition beginne ich ca. 6 Wochen vorher mit dem Schlafen im Kopfzelt. Ich steigere die Schlafhöhe jede Woche um ca. 500 m. Parallel dazu mache ich 3x pro Woche IHT im Liegen. Das hilft mir nicht nur für die Akklimatisierung, sondern auch mental: Ich starte fokussierter, weil ich weiß, dass ich vorbereitet bin."
Fazit: Trainiere wie die Profis
Höhentraining ist keine Frage des "ob", sondern des "wie". Wer sich wie ein Profi vorbereitet, überlässt nichts dem Zufall. Mit den richtigen Systemen, individuell angepassten Trainingsplänen und fundierter Begleitung kannst auch Du Deine Touren sicherer und erfolgreicher gestalten.
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Hinweis: Unsere Höhentrainingslösungen sind kein Ersatz für ärztliche Diagnosen oder Therapien. Wir machen keine Heilversprechen. Die Anwendung erfolgt eigenverantwortlich und wir empfehlen bei gesundheitlichen Fragen oder Vorerkrankungen eine ärztliche Rücksprache.